Magnetfeldtherapie

Die Nutzung von Magnetfeldern für gesundheitliche Zwecke ist wohl eine der ältesten physikalischen Therapieformen. Schon im Altertum hat man die biologische Wirkung von Magnetfeldern erkannt und seit dem Mittelalter vermehrt in der Medizin genutzt.

Berühmte Ärztinnen und Ärzte wie Hildegard von Bingen oder Paracelsus haben in großem Umfang Magnetfelder für Heilzwecke eingesetzt. Allerdings setzte erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts weltweit die Forschung auf dem Gebiet der biologischen Wirkung von Magnetfeldern ein. Heute liegt eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten über die biologische Wirkung von pulsierenden Magnetfeldern vor.

Unter Magnetfeldtherapie versteht man die Behandlung mit gleich bleibenden oder pulsierenden Magnetfeldern mit Hilfe von Magneten oder mit Strom betriebenen magnetischen Hilfsmitteln (Matten etc.). Ein Magnetfeld ist ein Kraftfeld, das entweder durch einen natürlichen Magnetstein oder künstlich über eine Strom führende Spule und ein leitfähiges Material erzeugt werden kann. Rund um jeden Leiter, durch den Strom fließt, entsteht Magnetismus. Umgekehrt erzeugt jedes Magnetfeld in einem Leiter elektrischen Strom. Eine Tatsache, die sich die Magnetfeldtherapie zunutze macht, da auch im menschlichen Körper Ionen, d.h. elektrisch geladene Teilchen, existieren. Kranke Zellen weisen gegenüber gesunden eine verminderte elektrische Spannung auf. Durch die Magnetfeldtherapie wird Strom induziert, dadurch wird die Durchblutung angeregt und vermehrt Sauerstoff vom Blut an die Zellen abgegeben. So erhalten sie einen "Revitalisierungsschub", was manche Heilungsprozesse beschleunigen und die Abwehrkräfte steigern kann. Darüber hinaus wirken Magnetfelder auf einen Teil des vegetativen Nervensystems, das die Funktionen der inneren Organe lenkt, entspannend und heben seine Reizschwelle. Dadurch werden erst Schmerzen höherer Intensität wahrgenommen, was den Einsatz der Magnetfeldtherapie in der Schmerztherapie erklärt.

Eingesetzt wird die Magnetfeldtherapie u. a. zur Behandlung von Schmerzen, bei Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Menstruationsbeschwerden, Zahnschmerzen und Kopfschmerzen, Entzündungen, aber auch gegen Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen, Kreislaufstörungen sowie Übermüdung. Bei der Behandlung von Schmerzen kann es ca. sechs Wochen dauern, bis eine deutliche Linderung eintritt.

Ein Behandlungszyklus umfasst in der Regel 10-15 Sitzungen zu je 30 Minuten.

Diese Therapie kostet je Behandlungszyklus 150,- €. Dieser Betrag wird zur Zeit noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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